Feliz navidad mis amigos!
Ich wuensche euch allen ein schoenes Weihnachtsfest mit euren Liebsten.
Hier probiere ich mal euch meine bisherige Reiseroute zu posten, sodass ihr eine Idee davon bekommt, wo ich mich so die letzte Zeit aufgehalten habe.
http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF&msa=0&msid=204101185201006735352.0004d0d5819a436058a5f
Weihnachtlich Gruesse
Vorwort
Hola a todos!
Ich (Jan) werde vom 26.07.2012 bis in den März 2013 ein Auslandssemester in Guadalajara, Mexiko absolvieren. Da ich nicht die kostbare Zeit in Mexiko mit Mails und Facebook verbringen möchte, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht all meine Freunde, Bekannte und meine Familie auf dem Laufenden zu halten. Und so bin ich auf die Idee gekommen, einfach meine Erfahrungen und Erlebnisse in einem Blog zu bündeln.
Ich wünsche euch allen viel Spass beim Lesen und falls bei dem ein oder anderen das Fernweh geweckt wird, steht meine Tür für spontane Besuche immer offen.
Saludos!
Ich (Jan) werde vom 26.07.2012 bis in den März 2013 ein Auslandssemester in Guadalajara, Mexiko absolvieren. Da ich nicht die kostbare Zeit in Mexiko mit Mails und Facebook verbringen möchte, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht all meine Freunde, Bekannte und meine Familie auf dem Laufenden zu halten. Und so bin ich auf die Idee gekommen, einfach meine Erfahrungen und Erlebnisse in einem Blog zu bündeln.
Ich wünsche euch allen viel Spass beim Lesen und falls bei dem ein oder anderen das Fernweh geweckt wird, steht meine Tür für spontane Besuche immer offen.
Saludos!
Dienstag, 25. Dezember 2012
Montag, 29. Oktober 2012
Grito de Dolores
Vom 14. bis zum 16. September war ich mit meinen Mitbewohnern und einigen Freunden in Mazamitla. Ein kleines Städtchen in den Bergen, ca zwei normale Autostunden außerhalb von Guadalajara, welches zu den "Magic Towns" von Mexiko gehört. Unsere Fahrt dauerte allerdings etwas über fünf Stunden, denn wir waren mit unserem neuen T2 Bulli unterwegs und mit neun Passagieren bewegt sich die "little Miss Sunshine" mit maximal 10-15 Km/h die Berge hinauf und zudem ist im dunkeln das Sichtfeld mit über dreißig Jahre alten Scheinwerfern sehr eingeschrenkt.
An diesem Wochenende haben wir den "Grito de Dolores", den mexikanischen Independence Day gefeiert. Hier wird der Beginn der mexikanischen Unabhängigkeitsbewegung aus dem Jahre 1810 gefeiert.
In drei gemieteten Bungalows in einem Ferienresort hatten wir ein super Wochenende. Samstags sind wir am morgen mit einer Wanderung zu einem Wasserfall gestartet. Nach ca. einer Stunde bergab sind wir dann auch angekommen und einige von uns haben auch den mutigen Sprung ins kalte Wasser gewagt und sich eine recht harte Dusche gegönnt.
Der Aufstieg zurück zu unserem Quartier war zu beginns sehr anstrengend, jedoch konnten wir mit einigem Verhandlungsgeschick einen Pick-Up-Besitzer davon überzeugen uns den Berg hinauf zu fahren. Mir war dabei ein wenig mulmig, da die Ladefläche nicht fest mit dem Auto verbunden war, doch ist am Ende alles gut gegangen und diese Erfahrungen gehören in Mexiko einfach dazu. Nach dem nicht übermäßig anstrengendem Ausflug haben wir uns dann mit mexikanischen Köstlichkeiten belohnt und haben mit den Vorbereitungen für den Abend begonnen.
Nach dem Abendessen ging es dann los und nach knapp 2 Stunden Fiesta in den Bungalows haben wir uns dann in das Zentrum von Mazamitla aufgemacht um hier mit der wilden Menge auf die Unabhängigkeit anzustoßen. Unglaublich war die Art und Weise wie wir von den Mexis in integriert wurden. Davon können sich viele Kulturen eine Scheibe abschneiden. Unsere 20-köpfige Gruppe war schnell in alle Himmelsrichtungen verteilt und wir schlossen neue Bekanntchaften mit den kuriosesten Menschen. Ob Taxifahrer, Bankdirektor oder Bettler, in dieser Nacht haben alle miteinander gefeiert.
Gegen vier Uhr nachts haben wir dann nur noch zu dritt den Heimweg angetreten, uns jedoch total verlaufen. Ein mexikaner der sich "Pancho" nannte hat uns dann freundlicherweise zu unseren Bungalows gefahren. Am nächsten Tag vor der Abreise zurück nach Guadalajara haben wir dann nochmal einen Abstecher ins Zentrum gemacht um uns die Stadt nochmal am Tage anzuschauen. Plötzlich wurden ich mit "ey, Alemán! Alemán!" von der Seite angeschrien. "Pancho" kam mit offenen Armen auf mich zu gelaufen und hat mich direkt in eine Bar gezogen. Hier musste ich dann erstmal eine Cerveza mit ihm trinken. Aber so ist das hier ständig. Alle möglichen Leute mit denen man sich mal unterhalten hat oder die mal einen der Mitbewohner besucht haben, kommen in der Uni oder auf der Straße auf einen zu und fangen Gespräche mit einem an auch wenn man selber keinen blassen Schimmer hat, wer eigentlich vor einem steht.
Die Heimfahrt ging dann zum Glück deutlich schneller, es ging ja schließlich die ganzen Berge wieder hinab. Und nach knapp drei Stunden war es dann geschafft.
An diesem Wochenende haben wir den "Grito de Dolores", den mexikanischen Independence Day gefeiert. Hier wird der Beginn der mexikanischen Unabhängigkeitsbewegung aus dem Jahre 1810 gefeiert.
In drei gemieteten Bungalows in einem Ferienresort hatten wir ein super Wochenende. Samstags sind wir am morgen mit einer Wanderung zu einem Wasserfall gestartet. Nach ca. einer Stunde bergab sind wir dann auch angekommen und einige von uns haben auch den mutigen Sprung ins kalte Wasser gewagt und sich eine recht harte Dusche gegönnt.
Der Aufstieg zurück zu unserem Quartier war zu beginns sehr anstrengend, jedoch konnten wir mit einigem Verhandlungsgeschick einen Pick-Up-Besitzer davon überzeugen uns den Berg hinauf zu fahren. Mir war dabei ein wenig mulmig, da die Ladefläche nicht fest mit dem Auto verbunden war, doch ist am Ende alles gut gegangen und diese Erfahrungen gehören in Mexiko einfach dazu. Nach dem nicht übermäßig anstrengendem Ausflug haben wir uns dann mit mexikanischen Köstlichkeiten belohnt und haben mit den Vorbereitungen für den Abend begonnen.
Nach dem Abendessen ging es dann los und nach knapp 2 Stunden Fiesta in den Bungalows haben wir uns dann in das Zentrum von Mazamitla aufgemacht um hier mit der wilden Menge auf die Unabhängigkeit anzustoßen. Unglaublich war die Art und Weise wie wir von den Mexis in integriert wurden. Davon können sich viele Kulturen eine Scheibe abschneiden. Unsere 20-köpfige Gruppe war schnell in alle Himmelsrichtungen verteilt und wir schlossen neue Bekanntchaften mit den kuriosesten Menschen. Ob Taxifahrer, Bankdirektor oder Bettler, in dieser Nacht haben alle miteinander gefeiert.
Gegen vier Uhr nachts haben wir dann nur noch zu dritt den Heimweg angetreten, uns jedoch total verlaufen. Ein mexikaner der sich "Pancho" nannte hat uns dann freundlicherweise zu unseren Bungalows gefahren. Am nächsten Tag vor der Abreise zurück nach Guadalajara haben wir dann nochmal einen Abstecher ins Zentrum gemacht um uns die Stadt nochmal am Tage anzuschauen. Plötzlich wurden ich mit "ey, Alemán! Alemán!" von der Seite angeschrien. "Pancho" kam mit offenen Armen auf mich zu gelaufen und hat mich direkt in eine Bar gezogen. Hier musste ich dann erstmal eine Cerveza mit ihm trinken. Aber so ist das hier ständig. Alle möglichen Leute mit denen man sich mal unterhalten hat oder die mal einen der Mitbewohner besucht haben, kommen in der Uni oder auf der Straße auf einen zu und fangen Gespräche mit einem an auch wenn man selber keinen blassen Schimmer hat, wer eigentlich vor einem steht.
Die Heimfahrt ging dann zum Glück deutlich schneller, es ging ja schließlich die ganzen Berge wieder hinab. Und nach knapp drei Stunden war es dann geschafft.
Boca de Iguanas und Tequila!
Hola, Freunde der Sonne,
ja ich weiß ich komme meiner Aufgabe hier nicht ganz nach aber es ist auch sehr schwierig sich immer die Zeit zunehmen um alles nieder zu schreiben.
Heute will ich euch noch von meinen Erlebnisse in Boca de Iguanas und Tequila berichten, was
allerdings schon eine kleine Weile her ist.
In Tequila war im Ende August mit einer großen Gruppe, hauptsächlich bestehend aus internationalen Studenten und organisiert von Intégrate Guadalajara. Die Tour begann früh morgens an einem Samstag im August mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Mit insgesamt 4 großen Reisebussen und annähernd 200 Personen machten wir uns auf den Weg in die kleine, aber dennoch weltbekannte Stadt Tequila, ca eineinhalb Autostunden westlich von Guadalajara. Dort angekommen, hatten wir ersteinmal ca. zwei Stunden Zeit uns das Zentrum, welches nicht sehr groß, aber durch kleine Läden und einen Markt sehr einladen und amüsant war. Hier habe ich mir dann auch mein erstes Souvenir gegönnt. Einen geflochtenen Sombrero im Cowboy-Stil.
Nach einer Stärkung mit "Tortas Ahogada" (Brötchen mit Schweinefleisch oder Rinderzunge in Tomatenchilisoße) hat sich dann unsere ganze Gruppe auf einem Platz zusammengefunden um mit der mit uns mitgereisten Band eine kleine Party zu veranstalten. Hier wurden wir dann mit den ersten Tequilas auf die anstehende Besichtigung der Herradura Destillerie eingestimmt.
In der Destillerie wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt und uns wurde der Entstehungsprozess von Tequila erklärt. Die Herradura Destillerie gehört zu den größten und zudem auch zu den besten Destillerien für Tequila. Hier entstehen vom Tequila für den (alltäglichen) Konsum bis hin zum endelsten Tropfen alle möglichen Sorten. Im Anschluss an die Führung haben wir dann auch eine kleine Kostprobe unterschiedlicher Tequilas bekommen. Hierfür hat die Destillerie extra in einem ruhigen Bereich des Geländes eine Menge Tische aufgestellt und uns mit Essen und mit hochprozentigen Getränken versorgt.
Für mich war es ein sehr gelungener Tag mit vielen interessanten Eindrücken und glücklicherweise ist mir aufgrund kontrolliertem Konsum nicht die Lust an einem gelengentlichem Tequila vergangen. Anderen soll ist es da deutlich anders ergangen.
Einige Tage später bin ging es dann über ein Wochenende nach Boca de Iguanas (Die Mündung der Leguane), einem Strand am pazifischen Ozean. Auch dieser Trip war wieder von Intégrate Guadalajara organisiert. Eine einzigartige rießige Beach-Party war die Idee und diese wurde auch umgesetzt. Tagsüber wurde am Strand relaxed und Sonne getankt und mit einbruch der Dämmerung ging es dann mit Musik, Fackeln und Lagerfeuer dem ein oder an die Substanz.
Allerdings ist hier nicht viel erwähnenswertes passiert und somit gibt es hier nichts weiteres zu erwähnen.
ja ich weiß ich komme meiner Aufgabe hier nicht ganz nach aber es ist auch sehr schwierig sich immer die Zeit zunehmen um alles nieder zu schreiben.
Heute will ich euch noch von meinen Erlebnisse in Boca de Iguanas und Tequila berichten, was
allerdings schon eine kleine Weile her ist.
In Tequila war im Ende August mit einer großen Gruppe, hauptsächlich bestehend aus internationalen Studenten und organisiert von Intégrate Guadalajara. Die Tour begann früh morgens an einem Samstag im August mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Mit insgesamt 4 großen Reisebussen und annähernd 200 Personen machten wir uns auf den Weg in die kleine, aber dennoch weltbekannte Stadt Tequila, ca eineinhalb Autostunden westlich von Guadalajara. Dort angekommen, hatten wir ersteinmal ca. zwei Stunden Zeit uns das Zentrum, welches nicht sehr groß, aber durch kleine Läden und einen Markt sehr einladen und amüsant war. Hier habe ich mir dann auch mein erstes Souvenir gegönnt. Einen geflochtenen Sombrero im Cowboy-Stil.
Nach einer Stärkung mit "Tortas Ahogada" (Brötchen mit Schweinefleisch oder Rinderzunge in Tomatenchilisoße) hat sich dann unsere ganze Gruppe auf einem Platz zusammengefunden um mit der mit uns mitgereisten Band eine kleine Party zu veranstalten. Hier wurden wir dann mit den ersten Tequilas auf die anstehende Besichtigung der Herradura Destillerie eingestimmt.
In der Destillerie wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt und uns wurde der Entstehungsprozess von Tequila erklärt. Die Herradura Destillerie gehört zu den größten und zudem auch zu den besten Destillerien für Tequila. Hier entstehen vom Tequila für den (alltäglichen) Konsum bis hin zum endelsten Tropfen alle möglichen Sorten. Im Anschluss an die Führung haben wir dann auch eine kleine Kostprobe unterschiedlicher Tequilas bekommen. Hierfür hat die Destillerie extra in einem ruhigen Bereich des Geländes eine Menge Tische aufgestellt und uns mit Essen und mit hochprozentigen Getränken versorgt.
Für mich war es ein sehr gelungener Tag mit vielen interessanten Eindrücken und glücklicherweise ist mir aufgrund kontrolliertem Konsum nicht die Lust an einem gelengentlichem Tequila vergangen. Anderen soll ist es da deutlich anders ergangen.
Einige Tage später bin ging es dann über ein Wochenende nach Boca de Iguanas (Die Mündung der Leguane), einem Strand am pazifischen Ozean. Auch dieser Trip war wieder von Intégrate Guadalajara organisiert. Eine einzigartige rießige Beach-Party war die Idee und diese wurde auch umgesetzt. Tagsüber wurde am Strand relaxed und Sonne getankt und mit einbruch der Dämmerung ging es dann mit Musik, Fackeln und Lagerfeuer dem ein oder an die Substanz.
Allerdings ist hier nicht viel erwähnenswertes passiert und somit gibt es hier nichts weiteres zu erwähnen.
Dienstag, 18. September 2012
TEC de Monterrey
Hallo alle miteinander,
nach leider viel zu langer Zeit, mit viel Arbeit und wenig Freizeit habe ich jetzt endlich wieder die Energie, über meine letzten Erlebnisse zu berichten.
Die Universität ist hier eine sehr zeitraubende Angelegenheit und übertrifft all meine Erwartungen in Schwierigkeit und Workload. Grundsätzlich gibt jeder Professor Hausaufgaben, prüft die Mitarbeit mit Kurztests, es werden Zwischenprüfungen geschrieben und zudem ist in jedem der Fächer ein Projekt mit Abschlusspräsentation Bestandteil der Endnote. Erschwerend kommt noch der Mangel an fachlichen Englishkenntnissen hinzu. Zu beginn musste ich mir hier erstmal noch Vokabeln aneignen, aber mittlerweile komme ich in der Hinsicht gut zurecht, sodass jetzt mehr und mehr Spanisch gelernt werden kann. Auch wenn es sehr viel Arbeit ist, macht es doch auch sehr viel Spass hier zu studieren, da die Inhalte der Fächer sehr interessant sind und der Unterricht meißt als eine Diskussion abgehalten wird. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sich die Mexikaner sehr von den Amerikanern unterdrückt fühlen, denn speziell die Professoren finden zu positiven Aspekt der Handelsbeziehungen mit den USA mindestens zwei negative Einwände. Aber das belebt die Unterrichtsdiskussionen immer wieder.
Die Projekte an denen ich arbeite sind teilweise sehr interessant und eine gute Übung für das spätere Berufsleben. In einem Fach arbeiten wir in einem vierköpfigen Team mit einer mexikanischen Firma (Concavus & Convexus) zusammen, welche sich auf außergewöhnliche Stahlkonstruktionen für Neubauten spezialisiert hat. Auch wenn runde Stahlkonstruktionen in Europa nicht gerade die neuste Innovation ist, ist die Firma in Mexiko und ganz Lateinamerika die einzige mit diesen Möglichkeiten. Aufgabe des Projekt ist es Concavus & Convexus zu analysieren, um neue Märkte zu erschließen und um ihren Wettbewerbsvorteil zu stärken und auszubauen. Hierfür erarbeiten wir eine Strategie in der die Prozesse der Unternehmung optimiert, neue Märkte erschlossen und neue Produktemöglichkeiten erforscht werden. Für Interessierte hier ein Link zur Homepage
http://www.concavus.com.mx/index.html
So far for the beginning, new stories coming soon! ;)
Saludos!
nach leider viel zu langer Zeit, mit viel Arbeit und wenig Freizeit habe ich jetzt endlich wieder die Energie, über meine letzten Erlebnisse zu berichten.
Die Universität ist hier eine sehr zeitraubende Angelegenheit und übertrifft all meine Erwartungen in Schwierigkeit und Workload. Grundsätzlich gibt jeder Professor Hausaufgaben, prüft die Mitarbeit mit Kurztests, es werden Zwischenprüfungen geschrieben und zudem ist in jedem der Fächer ein Projekt mit Abschlusspräsentation Bestandteil der Endnote. Erschwerend kommt noch der Mangel an fachlichen Englishkenntnissen hinzu. Zu beginn musste ich mir hier erstmal noch Vokabeln aneignen, aber mittlerweile komme ich in der Hinsicht gut zurecht, sodass jetzt mehr und mehr Spanisch gelernt werden kann. Auch wenn es sehr viel Arbeit ist, macht es doch auch sehr viel Spass hier zu studieren, da die Inhalte der Fächer sehr interessant sind und der Unterricht meißt als eine Diskussion abgehalten wird. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sich die Mexikaner sehr von den Amerikanern unterdrückt fühlen, denn speziell die Professoren finden zu positiven Aspekt der Handelsbeziehungen mit den USA mindestens zwei negative Einwände. Aber das belebt die Unterrichtsdiskussionen immer wieder.
Die Projekte an denen ich arbeite sind teilweise sehr interessant und eine gute Übung für das spätere Berufsleben. In einem Fach arbeiten wir in einem vierköpfigen Team mit einer mexikanischen Firma (Concavus & Convexus) zusammen, welche sich auf außergewöhnliche Stahlkonstruktionen für Neubauten spezialisiert hat. Auch wenn runde Stahlkonstruktionen in Europa nicht gerade die neuste Innovation ist, ist die Firma in Mexiko und ganz Lateinamerika die einzige mit diesen Möglichkeiten. Aufgabe des Projekt ist es Concavus & Convexus zu analysieren, um neue Märkte zu erschließen und um ihren Wettbewerbsvorteil zu stärken und auszubauen. Hierfür erarbeiten wir eine Strategie in der die Prozesse der Unternehmung optimiert, neue Märkte erschlossen und neue Produktemöglichkeiten erforscht werden. Für Interessierte hier ein Link zur Homepage
http://www.concavus.com.mx/index.html
So far for the beginning, new stories coming soon! ;)
Saludos!
Sonntag, 5. August 2012
Sayulita 420
Die ersten Tage an der Universität sind geschafft und als Belohnung gab es nochmal einen Trip an den Pazifik.
Montag musste wir das erste mal an unserer Hochschue antanzen und dort gab es dann den Stundenplan für kommendes Semester, sowie ein T-Shirt der TEC und ein Programm von Vorträgen. Außerdem wurde sehr gut für das leibliche Wohl von knapp 300 Austauschstudenten gesorgt. Der Campus ist unglaublich gut ausgestattet und wirkt eher wie ein Regierungskomplex. Sogar ein Apple-Store, ein Starbucks und diverse Fastfood-Anbieter sind vor Ort. Das Sportangebot, welches kostenlos angeboten wird ist imens. Von Fitnessstudio, 50m-Schwimmbecken, 2 Fussballfelder sowie 4 Basketballcourts ist für jeden etwas dabei. Auch die Bibliothek ist sehr modern und bietet außer Büchern eine große Auswahl an Filmen und CDs. Insgesamt gibt es dort wirklich einiges zu tun.
Donnerstag Abend war dann eine Art Semester-Opening-Party mit Tänzern in Azteken-Kostümen, allerdings haben wir uns alle sehr zusammengerissen um am nächsten Morgen um 8 Uhr den Bus Richtung Pazifik zu bekommen. Um 12 Uhr haben wir dann unser Ziel Sayulita erreicht und konnten den ganzen Tag am Strand relaxen.
Sayulita ist ein kleines Städtchen in dem sehr viele internationale Aussteiger leben und viele Mexikaner haben dort ihren Feriensitz. Der Strand ist im Vergleich zu Puerto Vallarta viel ruhiger und auch schöner.
In unseren Liegestühlen, welche wir für knapp 3€ den ganzen Tag gemietet hatten, haben wir die strahlende Sonne genossen. Die geschätzte 4.000 Strandverkäufer haben uns von Hennatattoos, über Freundschaftsbänder, CDs Schmuck bis hin zu jeglichen Drogen alles angeboten. Ein Rastafari hat meinem Mitbewohner eine Art spirituelle Massage mit einem Didgeridoo verpasst und uns eine Bootstour empfohlen. Wir haben dann mit dem Captain Kontakt aufgenommen und uns abends mit ihm auf ein Bier verabredet um alles genau zu besprechen. Nach dem Treffen sind wir zum Strand gegangen und wurden mit einem besseren Angebot auf ein anderes Boot gelockt. Samstag Abend hat sich dann auch herausgestellt, dass es definitiv die bessere Wahl war, das andere Angebot anzunehmen. Auf dem Boot war für knapp 40€ alles inklusive (Essen, Säfte, Bier, Cocktails) und nach ca. 1,5 Stunden sind ca 15 Delfine um uns herum aufgetaucht und haben uns einige Minuten begleitet. Kurz danach haben wir dann unser Ziel erreicht. Eine kleine Insel mit einem kleinen verstecktem Strand in der Mitte. Um an den Strand zu kommen mussten wir durch eine Höhle schnorcheln. Leider hat mich eine Welle von hinten überrascht und ich bin mit dem Kopf an die Decke gekommen. Hab einen kleinen Cut erlitten, aber so hab ich wenigstens eine kleine Erinnerung an einen der schönsten Orte an denen ich je gewesen bin. Im Anschluss ging es dann wieder zurück Richtung Hafen. Mit einigen Zwischenstopps zum Schwimmen und mit der ein oder anderen Cerveza und guter Musik konnten wir dann noch an unserer Bräune arbeiten. Mit unserem Captain Gil auf der "Chica Locca" haben wir uns so gut verstanden, dass wir bereits den nächsten Trip mit ihm planen und abends noch zum Essen verabredet waren.
Heute waren wir dann morgens noch ein bisschen am Strand und haben uns mit frisch gepressten Säften jeglicher Früchte regeneriert, denn trotz mehrmaligem eincremen, hatten wir alle kleinere Sonnenbrände und waren durch die Meerluft gerädert. Um 15 Uhr ging dann unser Bus zurück und nach 2 spanischen Filmen (ca 4,5h) haben dann wieder Guadalajara erreicht.
Also wie man sieht, geht es mir hier richtig gut. Hoffentlich ist das Wetter in Deutschland auch so schön wie hier.
Montag, 30. Juli 2012
Klappe die Erste!!!
Hallo Deutschland, wie ist die Lage?
Mittlerweile bin ich schon 4 Tage in Mexiko und es ist mega geil hier. Ich hab es schon ungefähr so erwartet, aber es ist trotzdem hart, sich an den mexikanischen Alltag zu gewöhnen. Aber ich denke in es sollte in ein bis zwei Wochen ganz gut funktionieren.
Als ich am Donnerstag um 1:00 Uhr Ortszeit angekommen bin, wurde ich bereits von all meinen Mitbewohnern erwartet. Alle und ich ebenso, habe vermutet das ich wahrscheinlich sehr müde sein würde, aber da ich noch richtig fit war, sind wir gemeinsam in eine Bar gegangen und haben noch auf meine Ankunft angestoßen. Drei meiner Mitbewohner und ich haben uns dann spontan für einen 2,5-Tage Trip nach Puerto Vallarta entschieden. Somit ging es nach 6 Stunden Schlaf schon wieder mit dem Bus an den Strand. Mir kam die 5-stündige Fahrt wie ein Katzensprung vor, denn um erstmal hier anzukommen habe ich ja schon 26 Stunden gebraucht.
In Puerto Vallarta angekommen, wurde ich von meinem ersten mexikanischem Gewitter empfangen. Nachdem wir uns ein kleines Hotel gesucht hatten haben sind wir auf Erkundungstour gegangen und haben erstmal ein Bier und einen Tequila gegönnt. PV ist für mexikanische Verhältnisse ein sehr teurer Ferienort, ist preislich aber mit durchschnittlichen Ferienorten am Mittelmeer zu vergleichen. Abends ging es dann auch direkt auf die Piste und um ehrlich zu sein, kommt man sich wie ein Gorilla mit Freigang vor, denn alle schauen einen an und sprechen über einen, aber auf eine positive Art und Weise.
In Puerto Vallarta angekommen, wurde ich von meinem ersten mexikanischem Gewitter empfangen. Nachdem wir uns ein kleines Hotel gesucht hatten haben sind wir auf Erkundungstour gegangen und haben erstmal ein Bier und einen Tequila gegönnt. PV ist für mexikanische Verhältnisse ein sehr teurer Ferienort, ist preislich aber mit durchschnittlichen Ferienorten am Mittelmeer zu vergleichen. Abends ging es dann auch direkt auf die Piste und um ehrlich zu sein, kommt man sich wie ein Gorilla mit Freigang vor, denn alle schauen einen an und sprechen über einen, aber auf eine positive Art und Weise.
Am nächsten morgen sind wir dann an den Strand und nach ein ca 3 Stunden Sonnenbad haben wir uns ein Boot gemietet und sind mit unserem Kapitän Carlos zum Schnorcheln und zum Angeln in den Pazifik gestochen. Carlos war mit Abstand die beste Wahl die wir treffen konnten. Er hat uns super informiert über die Region und war zudem unterhaltend, da er alles mit ausgiebigem Pfeifen unterstrichen hat. Als wir dann wieder festen Boden unter den Füßen hatten, haben wir uns im Hotel frisch gemacht und sind auf Restaurantsuche gegangen. Von Seafood über Pizza bis zu typischen mexikanischen Spezialitäten gab es alles. Wir haben uns dann für einen Restaurant an der Promenade im 2. Stock entschieden und hatten einen super Ausblick auf alle Künstler, die ihr Programm dort abgespult haben. Leider mussten wir am nächsten Tag dann schon wieder abreisen um rechtzeitig zum BBQ wieder in Guadalajara zu sein.
Und heute ging es dann zum Empfang der internationalen Studenten an die Hochschule. Der Campus liegt sehr am Stadtrand und um dahin zukommen dauert es mindestens 30 Minuten mit dem Taxi. Der Campus hat den Charme eines Technologie-Unternehmen. Sehr modern und auch recht groß.
Soweit der erste Überblick von mir. Jetzt lassen wir in unserer Residenz den Tag gemütlich ausklingen.
Dienstag, 3. Juli 2012
MI CASA
Viel gibt es bis jetzt noch nicht zu berichten, schließlich sitze ich noch an meinem heimischen Schreibtisch und lerne für die anstehende Prüfungsphase. Diese gilt es jetzt unbeschadet hinter mich zu bringen, um gesund und munter voller Tatendrang am 26. Juli in Richtung Guadalajara aufzubrechen.
Eine Neuigkeit gilt es aber dennoch jetzt schon unter das lesende Volk zu bringen. Vor ca. eine halben Stunde habe ich mich nach einigen Tagen der Suche für eine Residenz im Stadtteil "Lafeyette" entschieden. Laut meinen mexikanischen Kontakten und meinem schlauen "lonley planet"-Reiseführer, handelt es sich hierbei um ein Viertel mit vielen Restaurants, Bars und Clubs. Meine eigenen Erfahrungen werden hier aber dann auch noch näher geschildert.
In der Spitzenlastzeit, werde ich mir das Haus mit bis zu zehn Mitbewohnern teilen, jedoch wird es auf der großen Dachterrasse inklusive Steingrill, Springbrunnen und Billardtisch, sowie in den zahlreichen Innenräumen genügend Rückzugsmöglichkeiten für alle geben, falls ich mal jemandem auf den Zeiger gehen sollte. Auch hier werden dann noch die ein oder anderen Bildbeweise folgen.
Bis dahin.
Eine Neuigkeit gilt es aber dennoch jetzt schon unter das lesende Volk zu bringen. Vor ca. eine halben Stunde habe ich mich nach einigen Tagen der Suche für eine Residenz im Stadtteil "Lafeyette" entschieden. Laut meinen mexikanischen Kontakten und meinem schlauen "lonley planet"-Reiseführer, handelt es sich hierbei um ein Viertel mit vielen Restaurants, Bars und Clubs. Meine eigenen Erfahrungen werden hier aber dann auch noch näher geschildert.
In der Spitzenlastzeit, werde ich mir das Haus mit bis zu zehn Mitbewohnern teilen, jedoch wird es auf der großen Dachterrasse inklusive Steingrill, Springbrunnen und Billardtisch, sowie in den zahlreichen Innenräumen genügend Rückzugsmöglichkeiten für alle geben, falls ich mal jemandem auf den Zeiger gehen sollte. Auch hier werden dann noch die ein oder anderen Bildbeweise folgen.
Bis dahin.
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