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Vorwort

Hola a todos!

Ich (Jan) werde vom 26.07.2012 bis in den März 2013 ein Auslandssemester in Guadalajara, Mexiko absolvieren. Da ich nicht die kostbare Zeit in Mexiko mit Mails und Facebook verbringen möchte, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht all meine Freunde, Bekannte und meine Familie auf dem Laufenden zu halten. Und so bin ich auf die Idee gekommen, einfach meine Erfahrungen und Erlebnisse in einem Blog zu bündeln.

Ich wünsche euch allen viel Spass beim Lesen und falls bei dem ein oder anderen das Fernweh geweckt wird, steht meine Tür für spontane Besuche immer offen.

Saludos!

Montag, 29. Oktober 2012

Grito de Dolores

Vom 14. bis zum 16. September war ich mit meinen Mitbewohnern und einigen Freunden in Mazamitla. Ein kleines Städtchen in den Bergen, ca zwei normale Autostunden außerhalb von Guadalajara, welches zu den "Magic Towns" von Mexiko gehört. Unsere Fahrt dauerte allerdings etwas über fünf Stunden, denn wir waren mit unserem neuen T2 Bulli unterwegs und mit neun Passagieren bewegt sich die "little Miss Sunshine" mit maximal 10-15 Km/h die Berge hinauf und zudem ist im dunkeln das Sichtfeld mit über dreißig Jahre alten Scheinwerfern sehr eingeschrenkt.

An diesem Wochenende haben wir den "Grito de Dolores", den mexikanischen Independence Day gefeiert. Hier wird der Beginn der mexikanischen Unabhängigkeitsbewegung aus dem Jahre 1810 gefeiert.
In drei gemieteten Bungalows in einem Ferienresort hatten wir ein super Wochenende. Samstags sind wir am morgen mit einer Wanderung zu einem Wasserfall gestartet. Nach ca. einer Stunde bergab sind wir dann auch angekommen und einige von uns haben auch den mutigen Sprung ins kalte Wasser gewagt und sich eine recht harte Dusche gegönnt. 



Der Aufstieg zurück zu unserem Quartier war zu beginns sehr anstrengend, jedoch konnten wir mit einigem Verhandlungsgeschick einen Pick-Up-Besitzer davon überzeugen uns den Berg hinauf zu  fahren. Mir war dabei ein wenig mulmig, da die Ladefläche nicht fest mit dem Auto verbunden war, doch ist am Ende alles gut gegangen und diese Erfahrungen gehören in Mexiko einfach dazu. Nach dem nicht übermäßig anstrengendem Ausflug haben wir uns dann mit mexikanischen Köstlichkeiten belohnt und haben mit den Vorbereitungen für den Abend begonnen. 

Nach dem Abendessen ging es dann los und nach knapp 2 Stunden Fiesta in den Bungalows haben wir uns dann in das Zentrum von Mazamitla aufgemacht um hier mit der wilden Menge auf die Unabhängigkeit anzustoßen. Unglaublich war die Art und Weise wie wir von den Mexis in integriert wurden. Davon können sich viele Kulturen eine Scheibe abschneiden. Unsere 20-köpfige Gruppe war schnell in alle Himmelsrichtungen verteilt und wir schlossen neue Bekanntchaften mit den kuriosesten Menschen. Ob Taxifahrer, Bankdirektor oder Bettler, in dieser Nacht haben alle miteinander gefeiert. 


Gegen vier Uhr nachts haben wir dann nur noch zu dritt den Heimweg angetreten, uns jedoch total verlaufen. Ein mexikaner der sich "Pancho" nannte hat uns dann freundlicherweise zu unseren Bungalows gefahren. Am nächsten Tag vor der Abreise zurück nach Guadalajara haben wir dann nochmal einen Abstecher ins Zentrum gemacht um uns die Stadt nochmal am Tage anzuschauen. Plötzlich wurden ich mit "ey, Alemán! Alemán!" von der Seite angeschrien. "Pancho" kam mit offenen Armen auf mich zu gelaufen und hat mich direkt in eine Bar gezogen. Hier musste ich dann erstmal eine Cerveza mit ihm trinken. Aber so ist das hier ständig. Alle möglichen Leute mit denen man sich mal unterhalten hat oder die mal einen der Mitbewohner besucht haben, kommen in der Uni oder auf der Straße auf einen zu und fangen Gespräche mit einem an auch wenn man selber keinen blassen Schimmer hat, wer eigentlich vor einem steht. 



Die Heimfahrt ging dann zum Glück deutlich schneller, es ging ja schließlich die ganzen Berge wieder hinab. Und nach knapp drei Stunden war es dann geschafft.

Boca de Iguanas und Tequila!

Hola, Freunde der Sonne,

ja ich weiß ich komme meiner Aufgabe hier nicht ganz nach aber es ist auch sehr schwierig sich immer die Zeit zunehmen um alles nieder zu schreiben.

Heute will ich euch noch von meinen Erlebnisse in Boca de Iguanas und Tequila berichten, was
allerdings schon eine kleine Weile her ist.

In Tequila war im Ende August mit einer großen Gruppe, hauptsächlich bestehend aus internationalen Studenten und organisiert von Intégrate Guadalajara. Die Tour begann früh morgens an einem Samstag im August mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Mit insgesamt 4 großen Reisebussen und annähernd 200 Personen machten wir uns auf den Weg in die kleine, aber dennoch weltbekannte Stadt Tequila, ca eineinhalb Autostunden westlich von Guadalajara. Dort angekommen, hatten wir ersteinmal ca. zwei Stunden Zeit uns das Zentrum, welches nicht sehr groß, aber durch kleine Läden und einen Markt sehr einladen und amüsant war. Hier habe ich mir dann auch mein erstes Souvenir gegönnt. Einen geflochtenen Sombrero im Cowboy-Stil.
Nach einer Stärkung mit "Tortas Ahogada" (Brötchen mit Schweinefleisch oder Rinderzunge in Tomatenchilisoße) hat sich dann unsere ganze Gruppe auf einem Platz zusammengefunden um mit der mit uns mitgereisten Band eine kleine Party zu veranstalten. Hier wurden wir dann mit den ersten Tequilas auf die anstehende Besichtigung der Herradura Destillerie eingestimmt.
In der Destillerie wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt und uns wurde der Entstehungsprozess von Tequila erklärt. Die Herradura Destillerie gehört zu den größten und zudem auch zu den besten Destillerien für Tequila. Hier entstehen vom Tequila für den (alltäglichen) Konsum bis hin zum endelsten Tropfen alle möglichen Sorten. Im Anschluss an die Führung haben wir dann auch eine kleine Kostprobe unterschiedlicher Tequilas bekommen. Hierfür hat die Destillerie extra in einem ruhigen Bereich des Geländes eine Menge Tische aufgestellt und uns mit Essen und mit hochprozentigen Getränken versorgt.
Für mich war es ein sehr gelungener Tag mit vielen interessanten Eindrücken und glücklicherweise ist mir aufgrund kontrolliertem Konsum nicht die Lust an einem gelengentlichem Tequila vergangen. Anderen soll ist es da deutlich anders ergangen.

Einige Tage später bin ging es dann über ein Wochenende nach Boca de Iguanas (Die Mündung der Leguane), einem Strand am pazifischen Ozean. Auch dieser Trip war wieder von Intégrate Guadalajara organisiert. Eine einzigartige rießige Beach-Party war die Idee und diese wurde auch umgesetzt. Tagsüber wurde am Strand relaxed und Sonne getankt und mit einbruch der Dämmerung ging es dann mit Musik, Fackeln und Lagerfeuer dem ein oder an die Substanz.
Allerdings ist hier nicht viel erwähnenswertes passiert und somit gibt es hier nichts weiteres zu erwähnen.


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